Diese Neuheiten präsentiert die Schweizer Designszene

Inspiration aus der Vergangenheit

Aargauer Stuhl

David Müller entwirft unter dem Label Dart Design seit 30 Jahren erfolgreich Stühle und Möbel in seinem Atelier in Oftringen. Nun hat er den schlichten und doch charakterstarken «Aargauer Stuhl» auf den Markt gebracht. Dabei hat er sich von der Optik der 50er-Jahre sowie von Modellen aus Brockenhäusern inspirieren lassen. Lehne und Sitzfläche sind aus Buchenholz, belegt mit ­Linoleum. Das Stuhlgestell ist aus Chromstahl. Die einzelnen Teile werden in Schweizer Firmen hergestellt. Schliesslich ­werden die Stühle vom Designer selbst in seinem Atelier montiert, wo sie auch probegesessen werden können.
aargauerstuhl.ch

Eine «uuu schöne» Vase

Studio à la Cave

Die Vase auf dem Bild trägt den Namen «Ikebana» – die japanische Kunst des Blumenarrangierens. Hergestellt wird die Vase durch Schlickerguss aus Porzellan, was in einem Hohlkörper resultiert. Die Kollektion «Libra» besteht zudem aus zwei Kerzenhaltern, welche in schwarzem und weissem Porzellan erhältlich sind. Die Designerin Chantal Brogini hat Produktdesign studiert und später Studio à la Cave gegründet. Unter diesem Namen sind schöne, teils unkonventionelle Produkte wie Tassen, Vasen und Schalen entstanden.
studioalacave.bigcartel.com

Aufregende Kollaboration

Mitka + Nima

Die Möbelpolsterin Domenika Rast und die Sonnenschirmdesignerinnen Franziska und Nina Mader sind aufeinandergetroffen und haben Freudiges geschaffen. Mit ihren jeweiligen Labels Mitka Objects und Nima ­Parasol haben sie eine einzigartige Kollektion mit fetzigen Farbkonstellationen und Mustern entworfen. Dabei sind «Stool Iko» und «Stool Ota» entstanden, Hocker im selben Design wie die ­gleichnamigen ­Sonnenschirme. Wichtig ist den ­Gestalterinnen lokales Handwerk. Zudem haben sie hohe Ansprüche an Funktionalität und Qualität.
mitka.ch, ateliernima.ch

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