Einfachheit statt Überfluss

Einfachheit statt Überfluss

Marco Di Paolo

Er gestaltet Interieurs für Privatresidenzen, Hotels und Geschäfte, aber auch Serienprodukte für Unternehmen aus dem Wohn- oder Badbereich. Zum Beispiel Weinregale, Lautsprecher oder Badewannen. Der Innenarchitekt Marco Di Paolo gibt Einblick in sein breites Schaffen.

Statt eines Atelierbesuchs steht ein Termin via Facetime an. Alles ist ein bisschen anders in diesen Zeiten, aber Technik sei Dank kann ich Marco Di Paolo zumindest digital an seinem Arbeitsort besuchen. Während seine beiden Mitarbeiter im Homeoffice sind, ist er in seinem Büro, das er seit fast fünf Jahren führt. Es liegt in Pfäffikon SZ, wo der in der Schweiz geborene Italiener auch aufgewachsen ist. Die Entscheidung, nicht in der Stadt, sondern in einer ländlichen Region ein Studio zu eröffnen, bezeichnet Di Paolo heute als Glücksfall. Denn hier ist die Konkurrenz nicht so gross, und es gibt ein interessantes Zielpublikum. Der Innenarchitekt führt mich digital durchs Büro: schlichte Räume, nüchterne Arbeitsplätze, viele Materialmuster, Moodboards und Broschüren. Bei seinen Projekten schenkt er jedem noch so kleinen Detail viel Aufmerksamkeit, die handwerkliche Umsetzung seiner Ideen begleitet er eng. Er sei durchaus ein Perfektionist, sagt der Italoschweizer augenzwinkernd. Was ihn sonst noch charakterisiert und inspiriert, erzählt er im folgenden Interview.

Welche Anliegen oder Ziele verfolgen Sie als Innenarchitekt?
Obwohl jedes Projekt anders ist, habe ich ein klares Credo: Kreativität liegt nicht im Überfluss, sondern in der konzentrierten Einfachheit. Das heisst, ich will in jedem Objekt einen roten Faden schaffen, dabei sind auch subtile Details entscheidend. 

Charakterisiert diese Haltung auch Ihre Zielkundschaft?
Ich würde sagen, meine Kunden sind praktisch denkende Menschen, die lieber etwas weglassen, aber dennoch sehr stilbewusst sind und die massgeschneiderte Lösungen sowie Qualität lieben.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Maiausgabe der Wohnrevue. Hier bestellen.

Wort
Katrin Ambühl

Bild (Innenarchitektur)
Bruno Helbling

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