La luce serena

Wort: Roberta Angelini / Redaktion: Anina Cammarota / Bild: Oliver Haas
Auch bekannt unter dem klangvollen Namen Serenissima, bewahrt sich Venedig bis heute ihre einzig-artige Identität. Auf 127 Inseln vereint die Stadt Vergangenheit und Zukunft zu einem Gleichgewicht. Inmitten dieser besonderen Atmosphäre hat ein Schweizer Ehepaar seine Wahlheimat gefunden – in einem Haus, das mit einer besonderen Lichtgestaltung beeindruckt.

Das Werk des Schweizer Künstlers Christian Herdeg dominiert den Treppenaufgang. Einen besonderen Akzent setzt die Leuchte «Pistillo», entworfen von Studio Tetrarch für Valenti.

Wir befinden uns im Stadtteil Dorsoduro der norditalienischen Lagunenstadt, nur wenige Schritte von der Peggy-Guggenheim-Sammlung und der einladenden Promenade Zattere entfernt. In einer der historischen Residenzen hat ein Zürcher Ehepaar sein neues Zuhause gefunden. Wie so oft in Venedig vereint auch dieses Anwesen aus dem 19. Jahrhundert Tradition und Moderne – mit künstlichem Licht als zentralem Gestaltungselement.


Licht und Geschichte

Es war Liebe auf den ersten Blick: «Dieses Haus hat uns sofort erobert», erzählt die Besitzerin. Die historischen Räume sind nur mit wenig Tageslicht durchflutet. Doch durch eine geschickte Beleuchtung mit Vintage-Leuchten – überwiegend aus den 1970er- und 1980er-Jahren – gelang es der Eigentümerin, die die Neugestaltung übernahm, die Räume als Bühne für ein beeindruckendes Lichtspiel zu nutzen.

Der Treppenaufgang ist ein beeindruckendes Beispiel für die Wirkung von farbigem Licht im Raum. Eine einnehmende Atmosphäre in sanftem Rot entsteht durch das Kunstwerk des Schweizers Christian Herdeg.

Die gesamte Wohnreportage lesen Sie in der Ausgabe 02-25 der Wohnrevue.


 

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