Elegant-moderne Familienwohnung

Im Tessin, mit unverbautem Blick auf die Stadt Lugano und der umwerfenden Naturkulisse rundherum, nistete sich eine junge Familie neu ein. Das frisch umgestaltete Apartment besticht mit einem ­durchdachten Farb- und Materialisierungsmix.

Bild: Filippo Bamberghi

Am Hang mit Blick auf Lugano steht das Haus aus den 50er-Jahren, in dem unlängst ein Paar mit zwei Kindern ein Apartment erwarb. Während des Lockdowns merkte die Familie, dass ihre alte Wohnung zu klein und wenig funktionell war, und mit etwas Glück fanden sie dieses Zweifamilienhaus im Tessin. Mit 115 m² Wohnfläche, unverbautem Blick auf die Stadt und den See sowie einem Garten mit Swimmingpool waren die Grundvoraussetzungen optimal; es musste nur noch nach ihren Wünschen ausgestaltet werden.

Bild: Filippo Bamberghi

Neues Leben eingehaucht
Gemeinsam mit der Architektin Maria Duborkina, Gründerin und Inhaberin des Studios MD Creative Lab in Lugano, wurden neue, frische Materialien ausgewählt sowie die Bedürfnisse der Familie ausgearbeitet. Duborkina arbeitet bei ihren Projekten eng mit dem Unternehmen Iris Interior Colour Concepts aus Como zusammen, das sie punkto Textilien und Farbkonzepten fachkundig unterstützt.

Bild: Filippo Bamberghi

Als Erstes wurde beim Umbau die Küche, die in einem separaten Raum platziert war, in den Wohnbereich verlegt. Eyecatcher ist der Esstisch, der in die neue Kücheninsel integriert ist. Die massive Holzplatte wird von einem Glasfuss getragen und kontrastiert auf elegante Weise mit der «Boxi»-Küche von Scavolini sowie dem beinahe skulpturalen Abzug von Falmec. Der Wohnbereich vis-à-vis wurde im warmen Grauton «Charleston Gray» von Farrow & Ball gehalten, der einen perfekten Rahmen für das charakterstarke, asymmetrische Sofa von Vitra schafft. Ein weisses Regal von MDF Italia, gefüllt mit Büchern der Bauherren, setzt einen weiteren Akzent im Raum.

Bild: Filippo Bamberghi

Material und Farbe in Harmonie
Im Eingangsbereich wurde bewusst ein Bogen beibehalten, der an die Zeitepoche des ursprünglichen Gebäudes erinnern soll. Ebenfalls vom ursprünglichen Zweifamilienhaus stammen die Türen aus Massivholz, die in die Schlafzimmer führen.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 05-22 der Wohnrevue. Hier bestellen.

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