Die Palette an biobasierten Materialien ist vielfältig. Heute können Gebäude komplett aus Biomaterialien errichtet werden. Wir haben eine Übersicht der aktuellsten Produkte und Objekte zusammengestellt, die der Vision verpflichtet sind, die Prozesse der Designindustrie in eine Kreislaufwirtschaft zu transformieren.
Natürliches Farbpulver
Seit 2020 widmen sich Emily Taylor und Alice Simpson von Sages London der Entwicklung von wirtschaftlich tragfähigen, natürlichen Alternativen zu synthetischen Farbstoffen. Aus Lebensmittelabfällen wie Zwiebelschalen, Blaubeeren, Avocadokernen und Kaffee wird der Farbstoff extrahiert und zu Pulver verarbeitet. Mit einem umweltfreundlichen Fixiermittel und branchenüblichen Maschinen kann er danach auf natürliche Stoffqualitäten aufgetragen werden.
sageslondon.com
Faszinierende Ästhetik
Gemeinsam mit Spezialisten und Expertinnen verarbeitet der französische Designer Samuel Tomatis Grünalgen, die tonnenweise an bretonische Strände angespült werden, in verschiedene Materialtypologien mit faszinierenden Eigenschaften und Ästhetiken. Die wichtigste Motivation seines Projekts besteht darin, die Algen, die bis anhin als Abfallprodukt entsorgt wurden, als wertvollen Rohstoff mit reichlich vorhandenem Vorkommen wahrzunehmen.
studiosamueltomatis.com
Körnige Fliesen
Am Anfang stand ein Projekt von Tom van Soest an der Design Academy in Eindhoven. Heute ist daraus das Unternehmen Stone Cycling geworden, das sich ganz der zirkulären Wirtschaft verschrieben hat und Baustoffe aus rezyklierten und biobasierten Materialien herstellt. So etwa Corn Wall, eine nachhaltigere Alternative zu keramischen Fliesen und Platten. Das Produkt wird aus aussortierten Maiskolben gefertigt.
stonecycling.com
Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Ausgabe 03-24 der Wohnrevue.