Licht aus Zauberhand

Licht aus Zauberhand

Pendelleuchte «Mito Sospeso», Occhio

«Form Follows Magic» könnte das ­Motto der Leuchtenfamilie «Mito» lauten. Wir gingen dem Geheimnis am Beispiel des Pendelmodells auf den Grund.

Eine Tänzerin, ein Schauspieler; beide Stars ihres Fachs. Sofia Boutella und Mads Mikkelsen sind die Protagonisten im Film «The Charm». Dies ist kein Hollywoodstreifen, sondern der neue Kampagnenfilm des deutschen Leuchtenherstellers Occhio über die neue Serie «Mito». Diese spielt im Film die Hauptrolle und ist der eigentliche Star – wegen der äusseren und der inneren Qualitäten. Die ringförmige Pendelleuchte «Mito» wird nämlich berührungslos gesteuert. Eine zarte Bewegung unter dem Leuchtenkörper genügt, und das Licht geht an. Per Geste kann zudem die Lichtstärke sowie die Strahlrichtung nach unten oder oben gesteuert werden. Und damit nicht genug: Mit dem Feature ­«color tune» kann selbst die Lichtfarbe verändert ­werden, vom kühl-hellen Arbeitslicht bis hin zu romantisch-warmem Dämmerlicht. 

Lanciert wurde die Leuchtenserie 2017. Seither wurden mehr als 40 000 Stück verkauft, was den Umsatz von Occhio in nur zwei Jahren nahezu verdoppelte. Ein üppiges Geschenk zum 20-Jahr-Jubiläum des Münchener Unternehmens. Am Hauptsitz arbeiten heute 80 Mitarbeiter, weltweit sind es 150. Das Herzstück und das Geheimnis von Occhio sind in München angesiedelt: die Entwicklung und das Design. Darüber und über seine persönliche Vision haben wir mit Axel Meise, Firmengründer und Leuchtendesigner, gesprochen. 

Herzliche Gratulation zunächst zum 20. Geburtstag von Occhio! Was ist kurz ­gefasst das Überwältigendste für Sie?
Wir hatten in dieser Zeit dreimal Produkte lanciert, die einschlugen wie eine Bombe: 1999 die erste Occhio-Serie «Puro», 2004 «Sento» und nun «Mito». Allein ein solcher Erfolg ist schon aussergewöhnlich. Gleich deren drei hätte ich nicht in meinen kühnsten Träumen ­erwartet.

Die «Sento»-Linie wird ja nach wie vor verkauft.
Ja, bei «Sento» haben wir damals Farbe und Licht thematisiert sowie die ­typischen wechselbaren Linsenoptiken. Sie ist nach wie vor ein Ankerprodukt. Die Leuchten sehen zwar noch gleich aus, aber das Innenleben ist aktuellen Technologien angepasst. Das ist wie bei Porsche: Der 911er soll immer noch wie einer aussehen, auch wenn er vielleicht schon bald einen Elektromotor hat.

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Spezifikationen
Masse ø 40 oder 60 cm, höhenverstellbar 50-200 cm. Lichtquelle LED high color (CRI95). Oberflächen Weiss, Schwarz, Silber, Gold (alle matt), Roségold, Bronze. Weitere Modelle Wand- und Deckenmodell sowie Bogenleuchten.
occhio.de

Wort
Katrin Ambühl