Anna Domagala

Illustration: Helena Zingarella

Anna Domagala

Eternit

Anna Domagala, Leiterin Marketing-Kommunikation für Eternit (Schweiz), im Interview.

Anna Domagala, Sie waren u. a. bei einem Luxuslabel für Strumpfwaren und in der Schmuck- und Uhrenbranche tätig. Seit 2018 sind Sie als Leiterin Marketing-Kommunikation für Eternit (Schweiz) zuständig. Wie kam es dazu?
Ich hatte mir gewünscht, bei Eternit arbeiten zu können, es war aber auch ein glücklicher Zufall. Ich war lange bei Carl F. Bucherer tätig. Auch wenn es sich bei Eternit um eine andere Branche handelt, gibt es einige Parallelen. Beide Unternehmungen sind in Familienbesitz. Die Produkte werden in der Schweiz hergestellt – Regionalität und Schweizer Qualität spielen somit eine wichtige Rolle. Die Kunden nehmen sich im Kauf- und Entscheidungsprozess Zeit. Ob Luxusuhr oder Baumaterial: Beides sind sehr langlebige Produkte, in die gut überlegt investiert wird. 

Was inspiriert Sie im Berufsalltag?
Die Vielfalt und die Gestaltungsmöglichkeiten unseres Materials. Mein Job ist daher unglaublich vielseitig, aber auch sehr anspruchsvoll. Zudem bin ich jedes Mal begeistert, wenn ich morgens von Horgen ins Glarnerland fahre. Die Sonne hinter den Glarner Alpen aufgehen zu sehen, während andere im Tram sitzen und den grauen Himmel anstarren müssen, macht mich glücklich und gibt mir Kraft; das hat schon fast etwas Meditatives. 

Und im Privatleben?
Mein Sohn, der mit seinen Gedanken vieles auf den Kopf stellt. Erwachsene schwimmen ja immer im selben Fahrwasser, Kinder hingegen hinterfragen alles. Schliesslich muss ich mir oft eingestehen: Mein Sohn hat recht, warum mache ich das eigentlich so? Zudem bin ich gern mit meinem Bike in den Bergen unterwegs, danach ist mein Kopf frei für neue Ideen. 

Das ganze Interview lesen Sie in der Februarausgabe der Wohnrevue. Hier bestellen.

Eternit
Die Eternit (Schweiz) AG entwickelt Produkte aus natürlichen Rohstoffen für die Bereiche Fassade, Dach, Solar, Boden, Innenausbau und Brandschutz sowie Garten und Design. Der Werkstoff Faserzement wurde 1894 von Ludwig Hatschek erfunden. Er benannte ihn Eternit (vom lateinischen Wort «aeternitas» abgeleitet; Ewigkeit). Die Rezeptur ist eine Verbindung aus Zement, Wasser, Zellulose, recyclebarer Kunststofffaser und Luft. Die Eternit (Schweiz) AG zählt rund 370 Mitarbeiter. Sie hat ihren Sitz und ihr Hauptwerk in Niederurnen sowie eine Manufaktur in Payerne.
eternit.ch 

Wort
Luisa Aeberhard

Keine Kommentare vorhanden

Schreiben sie einen Kommentar