«Unser Showroom ist einzigartig in der Schweiz»

Bild: Ruben Hollinger

Ivo Raess, bei Hauser Design hat bereits die zweite Generation die Leitung inne. Seit knapp einem halben Jahr sind Sie Geschäftsführer. Wo zeigt sich, dass Sie in einem Familienunternehmen tätig sind?
Bei den internen Prozessen. Es ist egal, bei wem der Kunde anruft oder mit wem er Kontakt hat. Wir haben flache Hierarchien und arbeiten eng zusammen, um für die Kundschaft die optimale Lösung zu finden.

Hauser Design hat mehrere Schwesterfirmen. Welcher Gedanke steht dahinter?
IR: Wir können den Kunden alles aus einer Hand anbieten und für sie die gesamte Aussenwelt planen. Dazu vereinen wir fünf Bereiche unter einem Dach: die Planung, den Bau, die Pflege, die Metallarbeiten und schlussendlich die Ausstattung für Terrasse und Garten. Wir haben für sämtliche Bedürfnisse die Fachspezialisten. Das macht uns aus. Unsere Kunden haben einen Ansprechpartner und bekommen eine 360-Grad-Lösung.

Urs Oeggerli, Sie sind seit zehn Jahren für Hauser als Verkaufsberater tätig. Was macht für Sie das Unternehmen aus?
Wir haben die hochwertigsten Gartenmöbel, die es auf dem Markt gibt, im Angebot. Und zwar in einer Konzentration wie niemand sonst. Und wir verkaufen Qualität. Ich habe Kunden, die 2009 eine Lounge von Dedon und kürzlich mal neue Kissen dafür gekauft haben. Die Lounge jedoch ist immer noch in einem tadellosen Zustand. Das begeistert mich.

Der Sommer steht vor der Tür. Eine besonders intensive Zeit?
IR: Momentan bereiten wir unseren Showroom für das Season-Opening am 24. und 25. März vor. Leute reisen auch aus Europa an, um uns einen Besuch abzustatten. Deswegen liegt unser Fokus zurzeit darauf. Unser Showroom ist einzigartig in der Schweiz und umfasst 2700 m². Dazu kommt unser Design-Garten. Diesen Frühling können wir zudem zwei neue Marken exklusiv präsentieren: Outdoor-Möbel von Molteni sowie bruchsichere Pflanzentöpfe der südafrikanischen Marke Indigenus.

Annegret Tschuck, worauf achten Sie jeweils bei der Inszenierung des Showrooms?
Wir haben hier eine enorm grosse Fläche mit vielen Produkten. Das muss man ruhig gestalten. Deshalb geht es schon beim Einkauf los: Welche Farben bestellt man, um ein möglichst einheitliches Bild zu erhalten? Wir dürfen nicht kleinteilig arbeiten, sondern gross. Das bringt ebenfalls Ruhe und vermittelt die Wertigkeit der Objekte.

Welches sind die Trends für die kommende Saison?
IR: Draussen zu kochen, ist das Thema der Stunde. Die Leute möchten die Essenszubereitung zelebrieren. Eine Outdoor-Küche hat den Vorteil, dass man gemeinsam mit seinen Gästen kochen kann. Alle finden rund um das Kochfeld Platz. So kann das Essen schon mal vier Stunden dauern. Wer eine Outdoor-Küche kauft, hat Spass am Kochen. Deshalb bieten wir auch Grill-Kurse an.

Michael Götschl, was sind die Herausforderungen bei der Terrassenplanung?
Wir müssen behördliche Auflagen beachten. Braucht es für die Pergola eine Bewilligung? Eine weitere Herausforderung sind Nutzlastgrenzen. Nicht jede Fläche trägt sämtliche Objekte. Bei den Outdoor-Küchen ist das Problem oft der fehlende Wasseranschluss. In diesen Fällen ziehen wir ein Sanitärunternehmen bei.

Was macht Ihnen besonders viel Freude bei Ihrer täglichen Arbeit?
IR: Unser Fokus verändert sich mit den Jahreszeiten. Im Frühling möchten die Kunden ihren Garten gestalten, dann folgen Unterhalt und Pflege. Im Herbst geht es ans Einwintern und der Einkauf für die nächste Saison startet. Uns erreichen Aufträge von Privatpersonen, Hotels oder Bars und alle haben ein anderes Bedürfnis. Das Schönste ist, wenn man die Erwartungen übertreffen darf.

hauserdesign.ch

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