Hotel- und Gastroprojekte sind eine gute Visitenkarte

Bild: Ruben Hollinger

Günther Thöny, mittlerweile ist die Pandemie gefühlt weit weg. Hat diese Zeit des Rückzugs das Wohnverhalten Ihrer Kundschaft verändert? Wird nun mehr Wert auf schönes Wohnen gelegt?
Ich glaube nicht, dass die Pandemie das Wohnverhalten grundsätzlich verändert hat. Was ich jedoch feststellen konnte: Das Zuhause als Rückzugsort hat während der Pandemie einen höheren Stellenwert erhalten. Dies hat sich insbesondere darin gezeigt, dass wir viele Projekte im Outdoorbereich umgesetzt haben. Mit der Neugestaltung des Aussenbereiches haben sich unsere Kundinnen und Kunden Oasen geschaffen, um auch zu Hause Feriengefühle aufkommen zu lassen.

Lassen Sie diese Erkenntnis in Ihre Eigenkollektion einfliessen?
Die Thöny-Collection ist aus Projekten entstanden und gewachsen. So gehen wir bei der Gestaltung von neuen Produkten ganz bewusst auf die einzelnen Projekte ein. Die Natur hat jedoch mittlerweile auch bei unserer Eigenkollektion an Bedeutung gewonnen und begrünte Aussenbereiche sind gefragter denn je. Wir lassen in unseren Projekten vermehrt florale Muster einfliessen und sind stets auf der Suche nach neuen, natürlichen Materialien.

Apropos Natur, es gilt sorgsam mit den Ressourcen umzugehen. So wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Auch bei Ihnen?
Ja, Nachhaltigkeit spielt auch bei uns eine wichtige Rolle. Wir sind zurzeit an der Planung von zwei Grossprojekten, wo die Thematik zentral ist. Bei privaten Projekten ist die Nachfrage noch nicht so ausgeprägt. Lieferanten gehen noch unterschiedlich damit um. Doch Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Das ist auch gut so.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06-22 der Wohnrevue. Hier bestellen.

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