Interaktive Sammlung

Wussten Sie, dass sich das erste Aluminiumwerk in der Schweiz befand? Und dass über 70 Prozent des Aluminiums, das jemals produziert wurde, noch immer in Gebrauch ist? Vielleicht fragen Sie sich jetzt, weshalb solches Wissen über das wohlbekannte Leichtmetall relevant sein soll.
Die Antwort darauf könnte lauten: Weil wir es ständig in der Hand halten. Denn eine Grosszahl der aktuellen Smartphones verfügt über ein Aluminiumgehäuse. Da kann es wohl nicht schaden, etwas mehr über den Werkstoff zu wissen. Obwohl wir ununterbrochen mit Werkstoffen zu tun haben, hapert es an Materialwissen. Dem entgegen wirkt unter anderem das Bildungsnetzwerk Material-Archiv mit einer umfangreichen Onlinedatenbank, die Informationen zu mehr als 1200 Werkstoffen zur Verfügung stellt und diese mit Mustersammlungen ergänzt. Betrieben wird das Netzwerk von acht Bildungs- und Kulturinstitutionen, darunter das Gewerbemuseum Winterthur, das Sitterwerk St. Gallen und sechs Hochschulen. Jeder Standort beherbergt eine eigene Materialmustersammlung (im Bild die Sammlung der Zürcher Hochschule der Künste), die jeweils auf den Schwerpunkt des Standorts zugeschnitten ist. Dieses interaktive Zusammenspiel fördert einerseits die Vermittlung von Materialwissen sowie die Forschung. Wenn Sie also mehr über Aluminium oder andere Materialien erfahren wollen, lohnt sich ein Besuch auf:
materialarchiv.ch

Wort
Nuria Peón

Bild
Betty Fleck

Neueste Artikel

«Ganzheitliche Planung und fachgerechte Umsetzung»

Tobias Franzke, als Terrassengestalter und ­Geschäftsführer bei Silvedes haben Sie Kundenkontakt, leiten Projekte und können gleichzeitig die Zukunft der...

Neues aus der Branche

Events, Branchenköpfe, Wissenswertes: Erste Design Week Zürich, KWC öffnete Tür und Tor & Waldis Art of Living heisst neu Colombo

Sessel und Sofa von der Möbelmesse Mailand

Back to normal — beinahe zumindest. Statt im April traf sich die Design­branche in diesem Jahr erst im Juni. Nicht nur die Temperaturen liessen kaum jemanden kalt: Neben trendigen Neuauflagen und interessanten ­Innovationen entfachte besonders auch das persönliche ­Wiedersehen neues Feuer.

Weitere Artikel