Swissness in Tokio

Während der Designart Tokyo ­organisierte die schweizerische Botschaft die Ausstellung «Swiss Design / Made in Japan». Kuratiert wurde sie von David Glaettli, Schweizer Designer und Creative Director der japanischen Marke Karimoku New Standard.
In der Ausstellung, die im Tokioter Stadtbezirk Shibuya stattgefunden hat, wurden Möbel und Alltags­objekte gezeigt, die von Schweizer Designern entworfen und in Japan gefertigt werden. «Die Schweiz und Japan haben ein ähnliches Verständnis für das Essenzielle, für Qualität, Präzision, Funktionalität und ­Unaufdringlichkeit», fasst der in Tokio ansässige David Glaettli die Gemeinsamkeiten beider Länder zusammen. Wenn Schweizer Design auf japanische Handwerkskunst trifft, entstehen dementsprechend diskrete, aber formschöne und hochwertige Produkte. Als Paradebeispiel inszenierte Glaettli das japanische Brand ­Karimoku New Standard, dessen ­Produkte oft von Schweizern entworfen werden. Darunter etwa Big-Game, Dimitri Bähler, Lucien Gumy oder Moritz Schlatter. Die Ausstellung ist Teil der Kampagne «Doors to ­Switzerland», die von der schweizerischen Botschaft in Japan für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 konzipiert wurde. In denselben Räumlichkeiten, in denen «Swiss ­Design / Made in Japan» stattfand, wird sich übrigens auch das sogenannte House of Switzerland während der Olympischen Spiele befinden.

karimoku-newstandard.jp
doorstoswitzerland.com

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