Respektvoll verjüngt

Respektvoll verjüngt

Umbau, Baden

Die Küche eines alten Gebäudes wurde mit einem Umbau aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Raum, Licht und Farbe bestimmen neu das Ambiente.

Lebensstil und Wohnbedürfnisse haben sich fundamental verändert in den letzten 80 Jahren. Und so viele Jahre hat das Einfamilienhaus in Baden auf dem Rücken. Die Bewohner der beiden oberen Etagen des dreigeschossigen Gebäudes wollten die Räume modernisieren und umbauen. In einer ersten Etappe wünschten sie sich eine grosszügige, gemütliche Zone zum Kochen, Essen und Wohnen. Der Zuschlag für das Projekt ging an die Architektin Vanessa Tardy Klikar, die in Nussbaumen ein eigenes Büro führt. Zum Umgang mit alter Bausubstanz hat sie eine klare Haltung: «Ein Haus ist in einer bestimmten Zeit geboren und hat vieles erlebt, wie eine alte Dame mit Seele, Erinnerungen und Narben. Damit ein Projekt wie selbstverständlich wirkt und begeistert, soll es die Seele und den Kontext des Orts respektieren. Wir gestalten neue Kleider für Häuser, diese sollen zeitgenössisch sein, aber Respekt vor der Vergangenheit zeigen.»Die Ausgangslage bei diesem Projekt war eine äusserst enge, kleine und geschlossene Küche, die ihren letzten Umbau vor 30 Jahren erlebt hat. Vor allem die Umgestaltung des knapp 7 m2 grossen Raums lag den Bauherren am Herzen. Zu Beginn analysierte die Architektin Ort und Räume, prüfte die vorhandenen Materialien sowie Farben und unterhielt sich mit der Bauherrschaft über ihre Bedürfnisse. Ein Prozedere, das für Vanessa Klikar normal und zentral ist.

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Projekt
Architektur: Atelier Klikar, atelierklikar.ch
Schreinerarbeiten: Schreinerei Spicher, spicher.ch

Wort
Katrin Ambühl

Bild
René Rötheli

 

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