Mondäne Brise am Zürichsee

Mondäne Brise am Zürichsee

La Réserve Eden au Lac von Philippe Starck

Im frisch renovierten La Réserve Eden au Lac ist nur das Beste gut ­genug: Für das Interieur zeichnet Philippe Starck verantwortlich. Wir trafen den Stardesigner am Eröffnungstag.

Sind Sie in den vergangenen zwei Jahren auch ab und zu die Zürcher Seepromenade entlangspaziert? Unweit vom Sechseläutenplatz fragten wir uns jeweils, wieso das Eden au Lac so lange geschlossen bleibt. Als via Medienmitteilung der Grund in die Wohnrevue-Redaktion flatterte, staunten wir nicht schlecht: Niemand Geringerer als Philippe Starck hat das Traditionshaus zum zeitgemäss-luxuriösen Fünfsterne­hotel umgebaut. Das La Réserve Eden au Lac gehört zu Michel Reybier Hospitality, deren Hauptaktionär und Namensgeber Michel Reybier ist. Er ist ein guter Freund Starcks und beauftragte ihn, das Hotel von Grund auf zu erneuern. «Als ich das erste Mal hier war, strahlte die Sonne am stahlblauen Himmel. Eine frische Brise zog über den See – in der Ferne erkannte ich Segelschiffe, die im Wasser schaukelten», erzählt uns Philippe Starck im persönlichen Gespräch und ergänzt: «Ich habe schon immer davon geträumt, einen Jachtklub zu gestalten – hier war der perfekte Ort dafür. ««…–....» Da er selbst ein grosser Segelfan ist und mit Michel Reybier die Leidenschaft für Boote, Wind und Wasser teilt, war schnell klar, dass die Grundidee zur Raumgestaltung damit zu tun haben sollte. «Bei jedem meiner Hotelprojekte steht ein bestimmtes Thema im Zentrum. Im La Réserve Eden au Lac ist es das Zusammensein: Ich denke da an verliebte Paare, die sich hier ein Zimmer nehmen, Auszeit geniessen – die Jachtklub-Szenerie bildet dazu eine passende Kulisse.» Um seine Grundidee umzusetzen, liess Starck sein Team sämtliche Baupläne des Hotels bereinigen.

lareserve-zurich.com, starck.com

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Wort
Benjamin Moser

Porträt
Simon Habegger

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