Kohle, Koks und Pech

Kohle, Koks und Pech

Gewerbemuseum Winterthur

Diese Ausstellung ist für Wunderfitze, die etwas über uralte, fast vergessene Materialien wissen wollen – und für Ästheten, denn die Objekte aus den schwarzen Naturprodukten sind faszinierend.

In der anlaufenden Grillsaison hat Kohle wieder Hochkonjunktur. Kohle als Brennstoff kennen wir also. Vielleicht haben wir auch schon mal gehört, dass seit der Frühzeit Klebstoff aus Pech und Pigmente aus Russ gefertigt werden. Oder dass die Herstellung von Koks der Stahlindustrie zu einem wahren Boom verholfen hat. Die Ausstellung, die passenderweise im Materialarchiv des Gewerbemuseums Winterthur stattfindet, ergründet aber nicht nur die Geschichte des schwarzen Energie­trägers. Sie lotet auch das gestalterische Potenzial von Kohle aus und zeigt aktuelle Arbeiten des Gestalters Philipp Weber und des Designerduos Lapatsch / ­Unger. Von Letzterem stammt die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Material, die «Forgotten Collection» (siehe Bilder), die 2016 an der Universität der Künste in Berlin entwickelt wurde. Neben öffentlichen Führungen finden diverse Events und Workshops statt.
gewerbemuseum.ch

Wort
Katrin Ambühl

Bild
Lapatsch / Unger

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