Herzenssache

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Neue Räumlichkeiten von IN2

Das Interior-Design-Büro IN2 in Solothurn ist wie die Stadt selbst: klein, aber fein und bezaubernd. In ­einem Altstadthaus direkt an der Aare hat das junge Unternehmen Räume renoviert und mit neuem Leben gefüllt.

Die Farben, die Materialien, die Details: Die Räume von IN2 sind so stimmig durchkomponiert und wohnlich, dass man am liebsten gleich einziehen möchte. Und das kann man auch: Zwei Zimmer mit Bad werden nämlich auch als Bed & Breakfast vermietet. Hier streift man nicht durch vollgestopfte Ladenflächen mit Showroomatmosphäre, sondern durch charmante Wohnräume mit der Ausstrahlung eines persönlichen Zuhauses. Hinter dem Projekt stehen Beat Leuenberger und Raya Fankhauser, die zuvor ganz in der Nähe bei Teo Jakob gearbeitet haben. Vor gut zwei Jahren schloss das Designfachgeschäft allerdings seine Tore. Das war der Auslöser für die Inneneinrichter, ein eigenes Projekt – und zwar eins mit Seele – auf die Beine zu stellen. 

Das Team konnte drei Etagen in einem denkmalgeschützten Gebäude am Ritterquai 6 direkt an der Aare mieten. Dann gings los mit den Umbauarbeiten, die mit viel Respekt vor dem alten Gemäuer angegangen wurden. Dieses war in einem desolaten Zustand, vieles musste bis auf die Grundstruktur rückgebaut, Elemente ersetzt werden. So etwa ein Drittel des Holzbodens im Büro oder einige Fronten des Holzschrankes. Eine grosse Herausforderung waren die schiefen Böden. In der Küche betrage die Schräge ganze 10 cm, betont Raya Fankhauser. Um dem schiefen Boden optisch etwas entgegenzusetzen, planten die Innenarchitekten im einen Schlafzimmer ein Himmelbett mit klarem Rahmen, das nivelliert wurde und das Raumgefühl optisch verbessert. Schliesslich wurden ausgiebig die Pinsel geschwungen und die Räume in kräftigen Farben gestrichen: sattes Dunkelblau, sanftes Grau, warmes Oliv. In der Küche geben zartes Rosa und helle Farben den Ton an. Angegliedert an die Küche, die auch als Sitzungszimmer dient, liegt eine Terrasse mit Blick über die Aare.

in2.design

Den ganzen Beitrag finden Sie in der Dezemberausgabe der Wohnrevue. Hier bestellen.

Wort
Katrin Ambühl

Bild
Ruben Wyttenbach

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