Diversität im Designschaffen

Bild: Jan Nicola Angermann

Die Ausstellung «Swiss Design Awards» ist jedes Jahr ein Fixpunkt in der Designagenda. Sie präsentiert das aktuelle Schweizer Designschaffen in vielen Facetten. Gezeigt werden die 52 Arbeiten der Finalistinnen und Finalisten im internationalen Kontext der Art Basel und der Design Miami/Basel. Der Schweizer Designwettbewerb ist seit jeher eine Plattform, an der Talente entdeckt werden und sich Designerinnen und Designer einen Namen machen.

Bild: Jan Nicola Angermann

«Zu den massgebenden Kriterien gehört für die Jury insbesondere, dass die Diversität berücksichtigt wird, indem eine möglichst ausgewogene Repräsentation in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, Alter, Ort und Art der Ausbildung gewährleistet ist», so Nathalie Herschdorfer, Präsidentin der Eidgenössischen Designkommission. Das Projekt «Welcome to my Garden» der Walliser Textildesignerin Stefanie Salzmann ist eine der 52 Arbeiten. Diese entstand aus der Wolle der Schwarznasenschafe ihrer Familie. Salzmann erforschte dabei die Materialität der Wolle – ein Nebenprodukt der traditionellen Schafzucht – und verarbeitete sie zu Wandteppichen und Skulpturen. Zur Färbung verwendete die Designerin selbst angebaute Pflanzen wie Coreopsis, Ringelblumen, Rosmarin und Walnussschalen. Dazu mischte sie traditionelle Färbepflanzen wie Indigo und Krapp. Die Oberfläche der Teppichskulptur wird durch die farbige, gekräuselte Wolle belebt, die sich um botanische Formen und Muster legt. Salzmanns Arbeit wird zusammen mit den anderen Projekten der Finalistinnen und Finalisten der Swiss Design Awards vom 13. bis zum 18. Juni 2023 in der Messe Basel, Halle 1.1 ausgestellt.
swissdesignawards.ch

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